Psoriasis

Endokrinologie der Psoriasis

Volker Nehls

Der Krankheitsbegriff “Psoriasis” (gr. psora: Jucken, Krätze) wurde wahrscheinlich von Galen (Galenus von Pergamon, ca. 129-201 AD) geprägt. Bis heute ist die Ursache der Erkrankung, an der ca. 2 % der Weltbevölkerung leidet, nicht bekannt. Die Erkrankung beschränkt sich nicht auf die Haut. Circa 20 % der Patienten erkranken an einem Schuppenflechtenrheuma (Psoriasisarthritis), das zu bleibenden Gelenkzerstörungen und Behinderungen führen kann. Die Lebenserwartung kann um mehrere Jahre reduziert sein, vornehmlich durch eine akzelerierte Arteriosklerose und Erhöhung des kardiovaskulären Risikos.

Die Gelenkentzündungen der Psoriasisarthritis sind multifaktorieller Genese. Neben einer autoimmunen Inflammation spielen Stoffwechselfaktoren und Hormone eine wichtige Rolle. Die Behandlung der Psoriasis sollte daher eine sorgsame Analyse von metabolischen Veränderungen und endokrinen Faktoren umfassen.

 

Psoriasis und Diabetes mellitus

Die Psoriasis zeigt eine signifikante Assoziation mit den Merkmalen des Metabolischen Syndroms (Adipositas, Insulinresistenz, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen; Cohen et al., 2008). Das Risiko, eine Psoriasis zu entwickeln, steigt mit dem Körpergewicht an (Setty et al., 2007). Eine Verbesserung der metabolischen Situation durch eine gezielte Gewichtsabnahme führte in einer randomisierten und kontrollierten Studie zu einer relevanten Besserung der Hauteffloreszenzen (Gisondi et al., 2008). Die mit der Insulinresistenz assoziierte Hyperurikämie kann zu Gichtanfällen führen, die manchmal schwer von einer Psoriasisarthritis zu unterscheiden sind. Insbesondere eine abrupte Gelenkschwellung nach purinreicher Kost muss an eine begleitende Gichtarthritis denken lassen.

Diabetesmedikamente können die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Psoriasis beeinflussen. Die wegen Nebenwirkungen vom Markt genommenen Thiazolidindione (Pioglitazon, Rosiglitazon) zeigten in kleineren Studien therapeutische Effekte bei der Plaque-Psoriasis und der Psoriasisarthritis (Shafiq et al., 2005; Bongartz et al., 2005; Pershadsingh et al., 2005). Eine Fallkontrollstudie an 36702 Patienten zeigte, dass eine Behandlung mit Thiazolidindionen (odds ratio 0,33) oder Metformin (odds ratio 0,77) das Psoriasisrisiko reduziert, während Sulfonylharnstoffe nicht mit einer reduzierten Psoriasisinzidenz korrelierten (odds 1,07; Brauchli et al., 2008). Das gleiche Patientenkollektiv wurde auf den Effekt von cholesterinsenkenden Statinen (z.B. Simvastatin, Pravastatin) geprüft (Brauchli et al., 2011). Dabei zeigte sich jedoch keine positive oder negative Assoziation der Psoriasisinzidenz mit Statineinnahme.

Ein relativ neues Wirkprinzip in der Diabetestherapie sind Inkretin-Analoga oder Hemmstoffe der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-IV). Dieses Enzym inaktiviert Inkretinhormone wie GLP-1, die mahlzeitenabhängig die Insulinsekretion stimulieren. Interessant war der Nachweis, dass auch T-Lymphozyten und andere Immunzellen das Enzym DPP-IV (CD26) besitzen. Die Aktivierung von CD26 ist ein wichtiger Schritt in der Stimulation von T-Lymphozyten, die auch bei der Psoriasis eine wichtige Rolle spielen. In der psoriatisch erkrankten Epidermis kommt es zu einer erheblichen Hochregulation der DPP-IV (CD26)-Expression (von Lingen et al., 2008). CD26-positive T-Lymphozyten im peripheren Blut hingegen finden sich signifikant reduziert bei Patienten mit Psoriasis oder atopischer Dermatitis. Patienten mit rheumatoider Arthitis zeigen eine reduzierte DPP-IV-Aktivität im Plasma, wobei eine inverse Korrelation mit der Entzündungsaktivität besteht (Sedo et al., 2005). Die CD26-Expression von T-Lymphozyten hingegen ist bei Polyarthritis-Patienten erhöht, die reduzierte DPP-IV-Aktivität im Plasma wird mit einer reduzierten CD26-Abspaltung unter inflammatorischen Bedingungen erklärt. 

Die pathophysiologische Rolle des Enzyms bei der Psoriasis und der rheumatoiden Arthritis ist noch weitgehend unbekannt. Vermutet wird, dass dem Enzym, das neben GLP-1 etliche weitere Zytokine inaktiviert, eine antiinflammatorische Rolle zukommt (Sedo et al., 2005). Dafür spricht eine verstärkte Arthritis bei Mäusen, denen das CD26-Enzym fehlt. Die reduzierte DPP-IV/CD26-Aktivität von T-Lymphozyten, die in der Synovialflüssigkeit von Patienten mit rheumatoider Arthritis gefunden wurden, könnte zur Verstärkung der Entzündung führen, da inflammatorische Botenstoffe vermindert inaktiviert werden können. Verschiedene experimentelle Befunde deuten allerdings auch eine proinflammatorische Rolle von CD26 an (Sedo et al., 2005; Review). Eine Kasuistik berichtete eine Besserung der Psoriasis unter Behandlung mit dem DPP-4-Hemmer Sitagliptin (Nishioka et al., 2011), eine andere Kasuistik hingegen berichtete ein erstmaliges Auftreten einer Psoriasis unter Sitagliptin (Mas-Vidal et al., 2012).

Der Rezeptor für GLP-1 findet sich auf vielen Zelltypen, so auch Lymphozyten und anderen Immunzellen. Agonisten am GLP-1-Rezeptor zeigten in präklinischen Studien antiinflammatorische Effekte (Drucker und Rosen, 2011), und mehrere Einzelfallbeobachtungen zeigten eine Verbesserung des Psoriasishautbefalls unter den GLP-1-Analoga Exenatide und Liraglutid (Faurschou et al., 2011; Hogan et al., 2011; Buysschaert et al. 2012). Die Autoren vermuten, dass die Medikamente ihre Wirkung über eine Stimulation des GLP-1-Rezeptors auf natürlichen Killer T-Zellen (NKT-Zellen) entfalten. NKT-Zellen sind an der Pathogenese der Psoriasis maßgeblich beteiligt.

Schilddrüse und Psoriasis

Wahrscheinlich wird die Schuppenflechte nicht wesentlich direkt durch Schilddrüsenhormon beeinflusst. Da sowohl die Psoriasis wie auch Schilddrüsenfunktionsstörungen häufige Erkrankungen sind, wäre eine solche Assoziation auch kaum übersehen worden. Zwar behandelte Pelkowitz (1982) Psoriasispatienten mit Thyroxin und berichtete eine Besserung der Hauterkrankung. Allerdings wurde das Thyroxin in dieser Studie in supraphysiologischer Dosierung eingesetzt.

Eine ältere Kasuistik beschrieb eine Besserung der Psoriasis bei einer Patientin mit Schilddrüsenüberfunktion (thyreotoxische Krise) unter Behandlung mit Thiamazol (Colebunders et al., 1983). Die Autoren vermuteten damals, dass der mit der Hyperthyreose verbundene Stress zu einer Exazerbation der Psoriasis führte, und dass die Besserung der Erkrankung zu einem Rückgang der Hauteffloreszenzen führte. Heute gibt es allerdings gute Gründe für die Annahme, dass sich die Psoriasis nicht durch die Normalisierung der Thyroxinproduktion oder die damit verbundene Stressreduktion, sondern durch das verabreichte Thiamazol gebessert hat.

Es ist heute relativ gut belegt, dass die Thyreostatika Propylthiouracil und Thiamazol (Methimazol) zu einer Besserung der Hautmanifestation bei der Psoriasis führen können. Sowohl für oral verabreichte Thionamide (Thiamazol 30 bis 40 mg/d, Propythiouracil 300 mg/d) als auch für lokal aufgetragenes Propylthiouracil konnte ein relevanter Therapieeffekt nachgewiesen werden (Elias et al., 1993; 1994; Chowdhury et al., 2001; Köse et al., 2001; Hasegawa et al., 2004; Gnanaraj et al., 2011). Auf welchem Wege Thionamide zu einer Besserung der Psoriasis führen, ist nicht bekannt. Die TNF-alpha Produktion wird offenbar nicht beeinflusst (Abe et al., 2002). Die gute Wirksamkeit bei ausreichender Verträglichkeit macht die genannten Thyreostatika aus der Sicht einiger Autoren zu geeigneten Reservemitteln in der Psoriasistherapie (Gnanaraj et al., 2011).

Prolaktin

Prolaktin stimuliert die Proliferation von Keratinozyten in vitro (Girolomoni et al., 1993; Giasuddin et al., 1998). Patienten mit Psoriasis haben statistisch signifikant höhere Prolaktinspiegel als Gesunde, wenngleich in der Regel keine Hyperprolaktinämie vorliegt. Berichtet wurden auch erhöhte Prolaktinwerte bei der Plaque-Psoriasis, die unter topischer Behandlung mit einem Vitamin D-Analogon normalisiert werden konnten (Dilme-Carreras et al., 2011).

Zu Beginn der 80er Jahre wurden Behandlungserfolge mit Bromocriptin publiziert. Von 35 Patienten, die ungenügend auf damals übliche Antirheumatika ansprachen, kamen 34 % in eine vollständige und 43 % in eine teilweise Remission. Die Patienten wurden mit anfangs 2,5 mg Bromocriptin behandelt, die Dosis wurde dann bis auf 30 mg gesteigert (Weber und Frey, 1986). Patientinnen mit Prolaktinom und begleitender Plaque-Psoriasis zeigten eine Besserung der Hauterkrankung, wenn der Prolaktinspiegel mit Bromocriptin gesenkt wurde (Sanchez Regana und Umbert Millet, 2000).

Prolaktin wirkt proinflammatorisch und fördert die Entwicklung einer Insulinresistenz (Serri et al., 2006; Bahceci M et al., 2003; Tuzcu A et al., 2003). Die antipsoriatische Wirkung einer Prolaktinsenkung könnte daher partiell durch eine Verbesserung der Insulinwirkung vermittelt werden. Generell ist die Datenlage noch lückenhaft, und ein Einsatz von Prolaktinsenkern in der Behandlung der Psoriasis ist nicht durch randomisierte Studien abgesichert. Widersprüchlich ist auch, dass sich die Psoriasis in der Schwangerschaft in der Regel bessert, trotz mehrfach erhöhter Prolaktinwerte. Dennoch können die vorhandenen Erkenntnisse als Ermutigung verstanden werden, bei Psoriasispatientinnen bzw. -patienten auch die endokrinologisch ausgerichtete Anamnese zu beachten (Zyklus ? Potenz ?). Literatur unter Prolaktin

Sexualhormone und Psoriasis

Das weibliche Sexualhormon Östradiol hat vielfältige Effekte auf Hautzellen und Immunsystem. In der Schwangerschaft bessert sich die Psoriasis bei ca. 55-63 % der Patienten, ca. 20 % erleiden eine Verschlechterung Nach der Entbindung kommt es bei 65-87 %, je nach Studie, zu einer Zunahme der psoriatischen Effloreszenzen (Boyd et al., 1996; Murase et al., 2005). Auch die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Psoriasisarthritis scheint sich in der Postpartalzeit zu erhöhen (McHugh und Laurent, 1989). Nicht bewiesen ist aber, dass Östrogene oder andere Sexualhormone für diese Veränderungen verantwortlich gemacht werden können. Argumente gegen einen direkten antipsoriatischen Effekt von Östrogenen sind zum einen die Ineffektivität einer Hormonsubstitution in der Menopause, aber auch die unveränderte Psoriasisprävalenz bei Frauen unter hormoneller Antikonzeption.

Zwar erkranken Männer häufiger an einer Psoriasis als Frauen (Verhältnis ca. 60:40), die Ursache liegt aber mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht in der unterschiedlichen endokrinologischen Ausstattung mit Sexualhormonen. Testosteron oder andere Androgene scheinen das Psoriasisrisiko nicht wesentlich zu beeinflussen. Eine antiandrogene Therapie, z.B. in der Behandlung des Prostatakarzinoms, ist offensichtlich nicht mit dem Risiko einer Psoriasis behaftet, auch eine Besserung der Hauterkrankung unter den Bedingungen eines Androgenentzugs wurde nicht beschrieben (Literaturrecherche Pubmed).

Wachstumshormon

Die Rolle des Wachstumshormons (GH) in der Ätiopathogenese der Psoriasis wird kontrovers diskutiert (Edmondson et al., 2003; Review). Zwar gibt es Einzelfallberichte über ein Auftreten von Psoriasisherden bei Akromegaliepatienten. Generell scheint aber der Einfluß von GH begrenzt zu sein. Frühere kleinere Fallserien zeigten zunächst ermutigende Therapieeffekte für Somatostatin in der Therapie der Psoriasis und Psoriasisarthritis (Matucci-Cerinic et al., 1988; Camisa et al., 1990). In den vergangenen Jahrzehnten wurden allerdings keine bestätigenden Studien veröffentlicht, und insbesondere für die neuen langwirksamen Somatostatin-Analoga wurden keine relevanten Therapieeffekte publiziert.

Vitamin D, Kalzium und Psoriasis

Vitamin D-Analoga sind ein wichtiger Eckpfeiler in der topischen Behandlung der Psoriasis (O’Neill und Feldman, 2010). Vitamin D bindet an den von vielen Zelltypen exprimierten Vitamin D-Rezeptor, durch den Proliferation, Differenzierung und Entzündungsvorgänge reguliert werden. Polymorphismen des Vitamin D-Rezeptors beeinflussen das Psoriasisrisiko (Park et al., 1999). Lokal aufgetragenes Calcitriol reduziert die Zahl dendritischer Zellen in der Haut und erhöht die Bildung entzündungshemmender regulatorischer T-Zellen (Gorman et al., 2010).

Psoriasispatienten haben häufiger einen Vitamin D-Mangel als Gesunde (Orgaz-Molina et al., 2012; Gisondi et al., 2012), der Vitaminmangel korreliert dabei mit der Höhe des CRP-Wertes und mit dem Übergewicht. Eine Korrelation zwischen Vitamin D-Mangel und Krankheitsaktivität von Psoriasis oder Psoriasisarthritis liess sich aber nicht nachweisen (Touma et al., 2011). Auch haben Patienten mit Psoriasisarthritis keine niedrigeren Vitamin D-Werte als Patienten mit reiner Hautbeteiligung (Gisondi et al., 2012).

Randomisierte und placebokontrollierte Studien zur Wirksamkeit einer oralen Vitamin D3-Substitution bei Psoriasispatienten wurden erstaunlicherweise nicht durchgeführt. Die Gruppe um Perez behandelte immerhin 85 Patienten oral mit dem aktiven Vitamin D-Hormon, Calcitriol, und berichtete signifikante Verbesserungen des Hautbefundes (Perez et al., 1996). Andere Autoren berichteten ebenfalls eine Besserung von psoriatischen Effloreszenzen unter Calcitriol (Morimoto et al., 1986; el-Azhary et al., 1993). Kleinere und nicht placebokontrollierte Verlaufskontrollstudien zeigten auch therapeutische Effekte von Calcitriol oder Alfacalcidol bei der Psoriasisarthritis (Huckins et al., 1990, Gaal et al., 2009).

Bereits vor Jahrzehnten fiel eine Assoziation von Hypokalzämie und Psoriasis auf und brachte Kliniker auf die Idee, Vitamin D als Psoriasistherapeutikum einzusetzen. Eine Kasuistik beschreibt eine Vitamin D-Mangel Osteomalazie mit koinzidenter Psoriasis, die sich unter Vitamin D-Ersatztherapie besserte (Raissouni et al., 2004). Ein gehäuftes Auftreten von Psoriasisfällen beim Hypoparathyreoidismus wurde oft mit dem erniedrigten Kalzium in Verbindung gebracht. Mehrere Berichte beschrieben eine Besserung der Hautsymptome unter Kalziumsubstition (Aksoylar et al., 2004; Montgomery 1964; Stewart et al., 1984). Allerdings kommt es bei einem Parathormonmangel auch zu einer verminderten Bildung von Calcitriol, so dass das beim Hypoparathyreoidismus möglicherweise erhöhte Psoriasisrisiko auch partiell durch einen Calcitriolmangel erklärt werden könnte.

Trotz einiger Wissenslücken ist Vitamin D somit weiterhin als wirksame und sichere Therapieoption bei der Psoriasis anzusehen (Kamangar et al., 2012). Da Vitamin D neben der dermatologischen Indikation zahlreiche weitere Aufgaben im Organismus erfüllt, sollte bei Nachweis eines systemischen Vitamin D-Mangels eine ausreichend dosierte orale Substitutionstherapie eingeleitet werden. Weitere Angaben zum Vitamin D finden sich hier: Immunologische und metabolische Effekte des Vitamin D

Katecholamine und Psoriasis

Sowohl Beta-Blocker wie ACE-Hemmer können eine Psoriasis auslösen, wenngleich das Risiko aufgrund einer divergenten Studienlage schwer einzuschätzen ist (Brauchli et al., 2008; Cohen et al., 2005). Die Funktion von antigenpräsentierenden Langerhans-Zellen (dendritische Zellen) in der Epidermis wird durch neuroendokrine Botenstoffe reguliert. Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin) wirken, je nach immunologischer Situation, entzündungshemmend oder entzündungsfördernd. Die Antigenpräsentation von dendritischen Zellen wird durch Adrenalin über beta-2-Adrenozeptoren gehemmt (Seiffert et al., 2002). Noradrenalin hemmt weiterhin die Sekretion von proinflammatorischen Zytokinen (IL-6, IL-12, TNF-alpha) durch dendritische Zellen und die Th1-Polarisierung von dendritischen Zellen (Goyarts et al., 2008; Maestroni et al., 2002). Die Induktion einer Psoriasis durch Beta-Blocker könnte daher durch eine verstärkte Th1-orientierte Inflammation erklärt werden.

online seit 12.04.2012

Literatur:

Abe M et al., The antipsoriatic effect of thiamazole is not accompanied either by significant changes in blood lymphocyte subsets nor by serum concentration of TNF-alpha. Eur J Dermatol. 2002 Jul-Aug;12(4):335-9.

Aksoylar S et al., HDR (hypoparathyroidism, sensorineural deafness, renal dysplasia) syndrome presenting with hypocalcemia-induced generalized psoriasis. J Pediatr Endocrinol Metab. 2004 Jul;17(7):1031-4.

Amori RE et al., Efficacy and safety of incretin therapy in type 2 diabetes: systematic review and meta-analysis. JAMA. 2007 Jul 11;298(2):194-206. Review.

Antonelli A et al., High prevalence of thyroid autoimmunity and hypothyroidism in patients with psoriatic arthritis. J Rheumatol. 2006 Oct;33(10):2026-8.

Bardazzi F et al., Correlation between BMI and PASI in patients affected by moderate to severe psoriasis undergoing biological therapy. Dermatol Ther. 2010 Jan-Feb;23 Suppl 1:S14-9.

Björntorp E et al., No evidence for involvement of the growth hormone/insulin-like growth factor-1 axis in psoriasis. J Invest Dermatol. 1997 Nov;109(5):661-5.

Bongartz T et al., Treatment of active psoriatic arthritis with the PPARgamma ligand pioglitazone: an open-label pilot study. Rheumatology (Oxford). 2005 Jan;44(1):126-9.

Boyd AS et al., Psoriasis and pregnancy: hormone and immune system interaction. Int J Dermatol. 1996 Mar;35(3):169-72.

Brauchli YB et al., Association between use of thiazolidinediones or other oral antidiabetics and psoriasis: A population based case-control study. J Am Acad Dermatol. 2008 Mar;58(3):421-9.

Brauchli YB et al., Association between beta-blockers, other antihypertensive drugs and psoriasis: population-based case-control study. Br J Dermatol. 2008 Jun;158(6):1299-307.

Buysschaert M et al., Improvement of psoriasis during exenatide treatment in a patient with diabetes. Diabetes Metab. 2012 Feb;38(1):86-8.

Camisa C et al., Treatment of psoriasis with chronic subcutaneous administration of somatostatin analog 201-995 (sandostatin). II. Effect on pancreatic and thyroid hormone. Cleve Clin J Med. 1990 Jan-Feb;57(1):77-81

Cea Soriano L et al., Contemporary epidemiology of gout in the UK general population. Arthritis Res Ther. 2011 Mar 3;13(2):R39.

Chowdhury MM et al., Oral propylthiouracil for the treatment of resistant plaque psoriasis. J Dermatolog Treat. 2001 Jun;12(2):81-5.

Cohen AD et al., Association between psoriasis and the metabolic syndrome. A cross-sectional study. Dermatology. 2008;216(2):152-5. Epub 2008 Jan 23.

Cohen AD et al., Drug exposure and psoriasis vulgaris: case-control and case-crossover studies. Acta Derm Venereol. 2005;85(4):299-303.

Colebunders R et al.,Hyperthyroidism and psoriasis. Can Med Assoc J. 1983 Nov 1;129(9):922.

Dilme-Carreras E et al., Serum prolactin levels in psoriasis and correlation with cutaneous disease activity. Clin Exp Dermatol. 2011 Jan;36(1):29-32.

Drucker DJ, Rosen CF. Glucagon-like peptide-1 (GLP-1) receptor agonists, obesity and psoriasis: diabetes meets dermatology. Diabetologia. 2011 Nov;54(11):2741-4.

Edmondson SR et al., Epidermal homeostasis: the role of the growth hormone and insulin-like growth factor systems. Endocr Rev. 2003 Dec;24(6):737-64. Review.

el-Azhary RA et al., Efficacy of vitamin D3 derivatives in the treatment of psoriasis vulgaris: a preliminary report. Mayo Clin Proc. 1993 Sep;68(9):835-41.

Elias AN et al., Propylthiouracil in psoriasis: results of an open trial. J Am Acad Dermatol. 1993 Jul;29(1):78-81

Elias AN et al., A controlled trial of topical propylthiouracil in the treatment of patients with psoriasis. J Am Acad Dermatol. 1994 Sep;31(3 Pt 1):455-8.

Esposito M et al., Influence and variation of the body mass index in patients treated with etanercept for plaque-type psoriasis. Int J Immunopathol Pharmacol. 2009 Jan-Mar;22(1):219-25.

Faurschou A et al., Improvement in psoriasis after treatment with the glucagon-like peptide-1 receptor agonist liraglutide. Acta Diabetol. 2011 Dec 13.

Ferraz-Amaro I et al., Systemic blockade of TNF-alpha does not improve insulin resistance in humans. Horm Metab Res. 2011 Oct;43(11):801-8.

Gaal J et al., Immunological and clinical effects of alphacalcidol in patients with psoriatic arthropathy: results of an open, follow-up pilot study. Acta Derm Venereol. 2009;89(2):140-4.

Gelfand JM, Abuabara K. Diet and weight loss as a treatment for psoriasis. Arch Dermatol. 2010 May;146(5):544-6.

Gisondi P et al., Vitamin D status in patients with chronic plaque psoriasis. Br J Dermatol. 2012 Mar;166(3):505-10.

Gisondi P et al., Weight loss improves the response of obese patients with moderate-to-severe chronic plaque psoriasis to low-dose cyclosporine therapy: a randomized, controlled, investigator-blinded clinical trial. Am J Clin Nutr. 2008 Nov;88(5):1242-7

Gnanaraj P et al., Therapeutic efficacy and safety of propylthiouracil in psoriasis: an open-label study. Indian J Dermatol Venereol Leprol. 2011

Gorman S et al., Immune-modifying properties of topical vitamin D: Focus on dendritic cells and T cells. J Steroid Biochem Mol Biol. 2010 Jul;121(1-2):247-9.

Goyarts E et al., Norepinephrine modulates human dendritic cell activation by altering cytokine release. Exp Dermatol. 2008 Mar;17(3):188-96.

Gul U et al., Autoimmune thyroid disorders in patients with psoriasis. Eur J Dermatol. 2009 May-Jun;19(3):221-3

Hasegawa M et al., Clinical usefulness of a long-term treatment with an antithyroid drug for psoriasis vulgaris. J Dermatol. 2004 Oct;31(10):794-7.

Herman GA et al., Pharmacokinetics and pharmacodynamic effects of the oral DPP-4 inhibitor sitagliptin in middle-aged obese subjects. J Clin Pharmacol. 2006 Aug;46(8):876-86.

Hogan AE et al., Glucagon-like peptide-1 (GLP-1) and the regulation of human invariant natural killer T cells: lessons from obesity, diabetes and psoriasis. Diabetologia. 2011 Nov;54(11):2745-54.

Holick MF et al., Topical PTH (1-34) is a novel, safe and effective treatment for psoriasis: a randomized self-controlled trial and an open trial. Br J Dermatol. 2003 Aug;149(2):370-6

Huckins D et al.,Treatment of psoriatic arthritis with oral 1,25-dihydroxyvitamin D3: a pilot study. Arthritis Rheum. 1990 Nov;33(11):1723-7

Kamangar F et al., Oral vitamin D, still a viable treatment option for psoriasis. J Dermatolog Treat. 2012 Jan 21.

Köse K et al., Effect of propylthiouracil on adenosine deaminase activity and thyroid function in patients with psoriasis. Br J Dermatol. 2001 Jun;144(6):1121-6.

Langan SM et al., Prevalence of metabolic syndrome in patients with psoriasis: a population-based study in the United kingdom. J Invest Dermatol. 2012 Mar;132(3 Pt 1):556-62.

Love TJ et al., Prevalence of the metabolic syndrome in psoriasis: results from the National Health and Nutrition Examination Survey, 2003-2006. Arch Dermatol. 2011 Apr;147(4):419-24.

Maestroni GJ. Short exposure of maturing, bone marrow-derived dendritic cells to norepinephrine: impact on kinetics of cytokine production and Th development. J Neuroimmunol. 2002 Aug;129(1-2):106-14.

Maghnie M et al., Relapsing eruptive psoriasis and immunological changes triggered by growth hormone therapy in a growth hormone-deficient girl. Dermatologica. 1990;181(2):139-41.

Matucci-Cerinic M et al., Somatostatin treatment of psoriatic arthritis. Int J Dermatol. 1988 Jan-Feb;27(1):56-8.

Mas-Vidal A et al., Psoriasiform eruption triggered by a dipeptidyl peptidase IV inhibitor. Australas J Dermatol. 2012 Feb;53(1):70-2.

McHugh NJ, Laurent MR. The effect of pregnancy on the onset of psoriatic arthritis. Br J Rheumatol. 1989 Feb;28(1):50-2.

Michaelsson G et al., Palmoplantar pustulosis and gluten sensitivity: a study of serum antibodies against gliadin and tissue transglutaminase, the duodenal mucosa and effects of gluten-free diet. Br J Dermatol. 2007 Apr;156(4):659-66.

MONTGOMERY PR. PSORIASIS IN ASSOCIATION WITH HYPOCALCAEMIA. Proc R Soc Med. 1964 Dec;57:1128-9.

Morimoto S et al.,Treatment of psoriasis vulgaris by oral administration of 1 alpha-hydroxyvitamin D3--open-design study. Calcif Tissue Int. 1986 Sep;39(3):209-12

Morimoto S et al., Inverse relation between severity of psoriasis and serum 1,25-dihydroxy-vitamin D level. J Dermatol Sci. 1990 Jul;1(4):277-82.

Murase JE et al., Hormonal effect on psoriasis in pregnancy and post partum. Arch Dermatol. 2005 May;141(5):601-6

Naldi L et al., Impact of body mass index and obesity on clinical response to systemic treatment for psoriasis. Evidence from the Psocare project. Dermatology. 2008;217(4):365-73.

Nishioka T et al., Sitagliptin, a Dipeptidyl Peptidase-IV Inhibitor, Improves Psoriasis. Dermatology. 2011 Nov 1.

Ohnuma K et al., Dipeptidyl peptidase in autoimmune pathophysiology. Adv Clin Chem. 2011;53:51-84. Review.

O'Neill JL, Feldman SR. Vitamine D analogue-based therapies for psoriasis. Drugs Today (Barc). 2010 May;46(5):351-60. Review

Orgaz-Molina J et al., Deficiency of serum concentration of 25-hydroxyvitamin D in psoriatic patients: A case-control study. J Am Acad Dermatol. 2012 Mar 1.

Park BS et al., Vitamin D receptor polymorphism is associated with psoriasis. J Invest Dermatol. 1999 Jan;112(1):113-6.

Pelkowitz D. A new treatment for psoriasis. S Afr Med J. 1982 Jul 17;62(3):82.

Perez A et al., Safety and efficacy of oral calcitriol (1,25-dihydroxyvitamin D3) for the treatment of psoriasis. Br J Dermatol. 1996 Jun;134(6):1070-8

Pershadsingh HA et al., Improvement in psoriasis with rosiglitazone in a diabetic and a nondiabetic patient. Skinmed. 2005 Nov-Dec;4(6):386-90.

Raissouni N et al., Psoriasis and osteomalacia. Report of a new case. Rev Med Interne. 2004 Mar;25(3):234-7.

Regana MS et al., Serum levels of parathyroid hormone and parathyroid-related peptide in psoriasis. Acta Derm Venereol. 2005;85(5):420-3

Sedo A et al., Dipeptidyl peptidase IV activity and/or structure homologs: contributing factors in the pathogenesis of rheumatoid arthritis? Arthritis Res Ther. 2005;7(6):253-69.

Seiffert K et al., Catecholamines inhibit the antigen-presenting capability of epidermal Langerhans cells. J Immunol. 2002 Jun 15;168(12):6128-35.

Setty AR et al., Obesity, waist circumference, weight change, and the risk of psoriasis in women: Nurses' Health Study II. Arch Intern Med. 2007 Aug 13-27;167(15):1670-5.

Shafiq N et al., Pilot trial: Pioglitazone versus placebo in patients with plaque psoriasis (the P6). Int J Dermatol. 2005 Apr;44(4):328-33.

Stern RS, Nijsten T. Going beyond Associative Studies of Psoriasis and Cardiovascular Disease. J Invest Dermatol. 2012 Mar;132(3):499-501.

Stewart AF et al., Hypocalcemia-induced pustular psoriasis of von Zumbusch. New experience with an old syndrome. Ann Intern Med. 1984 May;100(5):677-80.

Touma Z et al., Seasonal variation in vitamin D levels in psoriatic arthritis patients from different latitudes and its association with clinical outcomes. Arthritis Care Res (Hoboken). 2011 Oct;63(10):1440-7.

van Lingen RG et al., CD26/dipeptidyl-peptidase IV in psoriatic skin: upregulation and topographical changes. Br J Dermatol. 2008 Jun;158(6):1264-72.

Vora KA et al., Genetic ablation or pharmacological blockade of dipeptidyl peptidase IV does not impact T cell-dependent immune responses. BMC Immunol. 2009 Apr 9;10:19.

triangle 5
logo

www.volker-nehls.de