Polymyalgia rheumatica

Die Polymyalgia rheumatica ist eng verwandt mit und zeigt fliessende Übergänge zur Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis). Die Erkrankung beginnt oft plötzlich mit starken Schmerzen in der Schultergürtel- und Beckengürtelmuskulatur. Die Pathogenese und Behandlung der Erkrankung liegt im Grenzgebiet zwischen Endokrinologie und Rheumatologie. Nach neuerem Verständnis ist die Skelettmuskulatur als endokrin aktives Gewebe anzusehen, das die Krankheitsentwicklung der Gefäßentzündung entscheidend beeinflusst:

Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis

Der Skelettmuskel als immunendokrines Organ

 

Cortison führt zu einer prompten Symptomlinderung bei der Polymyalgie, wird jedoch, da durchschnittlich über 30 Monate mit Cortison behandelt werden muß, auf lange Sicht oft zum Problem. Eine für den Patienten wichtige Frage ist daher:

Wie lässt sich Cortison einsparen ?

 

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