Diabetes und Adipositas

Die größte Hormondrüse des menschlichen Körpers ist das Fettgewebe. Fettzellen geben eine Vielzahl von Molekülen in die Blutbahn ab, darunter Hormone wie Leptin und Adiponektin, die in sämtliche Bereiche des Immunsystems eingreifen. Art und Ausmaß eines Übergewichtes (Adipositas) sind daher von großer klinischer Bedeutung. Zu unterscheiden ist zwischen einer aus medizinischer Sicht eher harmlosen Variante mit gynoider (dem weiblichen Typ entsprechenden) Körperfettverteilung und einer androiden Variante (männlicher Typ mit Fettablagerung überwiegend im Bauchbereich). Die androide Adipositas stellt einen erheblichen Risikofaktor für das Auftreten von Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus dar.

Die physiologische Zunahme des Körpergewichtes mit dem Lebensalter ist in weiten Bereichen noch unzureichend verstanden. Wir wissen heute, dass auch der Mensch überschüssige Kalorien in Form von Wärme abgeben kann und dass dieser Mechanismus der Gewichtskontrolle unter anderem durch das sympathische Nervensystem reguliert wird:

Übergewicht, Streßhormone und Rheuma

 

Rheumatische Symptome treten nicht erst bei einer manifesten Zuckerkrankheit auf, sondern bereits bei der Vorstufe des Diabetes mellitus, dem metabolischen Syndrom:

Diabetes und Rheuma

 

Diabetes mellitus und Adipositas sind statistisch häufiger bei Patienten mit Psoriasis anzutreffen. Eine Optimierung des Stoffwechsels, z.B. durch Sport und Gewichtsabnahme, kann die Hauterkrankung verbessern:

Endokrinologie der Psoriasis

 

 

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